1. Stanzteile: Hierbei handelt es sich um Werkstücke, die durch Scheren von Material entlang einer geschlossenen Kontur geformt werden, um die gewünschte Form zu erhalten. Beinhaltet hauptsächlich Stanzen, Stanzen, Beschneiden und Schneiden.
Stanzen: Erstellen von runden, quadratischen oder unregelmäßig geformten Löchern in Blech, beispielsweise Lüftungslöchern in Computergehäusen.
Stanzen: Verwendung von Material innerhalb einer Kontur als fertiges Produkt, beispielsweise Blech oder Leitbleche.
Beschneiden und Schneiden: Wird zum Beschneiden der Kanten geformter Teile oder zum Trennen von Material verwendet.
2. Biegeteile: Biegen von Blech entlang seiner Achse in einem bestimmten Winkel oder einer bestimmten Krümmung, was häufig bei Strukturteilen wie Klammern, Haken und Eckwinkeln vorkommt.
Weit verbreitet in Kfz-Halterungen, Fahrgestellrahmen und Möbelverbindern.
Wichtige Kontrollpunkte sind die Rückfederungskompensation und das Matrizenspiel, um die Winkelgenauigkeit sicherzustellen.
3. Tief-Ziehteile (auch als Ziehteile bekannt): Pressen flacher Rohlinge in offene Hohlteile, wie z. B. Becher und Schachteln.
Typische Produkte sind Edelstahltöpfe, Spülbecken, Autokraftstofftanks und Aluminiumdosen.
Diese Produkte erfordern eine hohe Duktilität des Materials und eine hohe Formgestaltung und neigen zu Rissen oder Kratzern.
4. Formteile: Komplexe Strukturen werden durch lokalisierte plastische Verformung erreicht, einschließlich Ausbeulen, Prägen, Einschnürungen, Aufweitungen und Bördeln.
Ausbeulen: Wird zur radialen Aufweitung rohrförmiger Teile verwendet, beispielsweise zur lokalen Verdickung von Automobilauspuffrohren.
Prägen: Erzeugt lokale Vorsprünge oder Vertiefungen zur Erhöhung der Steifigkeit, z. B. Verstärkungsrippen und Streben.
Wellen und Verengungen: Wird verwendet, um Durchmesseränderungen an Rohrverbindungen zu bewältigen.
5. Geflanschte Teile: Falten der Kanten von Werkstücken nach außen oder innen, um die Festigkeit zu erhöhen, das Erscheinungsbild zu verbessern oder die Montage zu erleichtern.
Außenkantenbördeln: Zum Beispiel das Bördeln der Kanten von Autotüren, um die Sicherheit und Abdichtung zu verbessern.
Innenkantenbördeln: Zum Beispiel das Bördeln der Öffnungen von Löchern, die für Schraubverbindungen verwendet werden.
Kommt häufig in Karosserieteilen und Gerätegehäusen von Kraftfahrzeugen vor.
6. Verbundteile: Diese Teile führen mehrere Prozesse (z. B. Stanzen + Biegen + Ziehen) in einem einzigen Stanzhub durch und verbessern so die Effizienz und Präzision.
Sie werden häufig für komplexe kleine bis mittelgroße Teile verwendet, etwa für Halterungen für elektronische Geräte und Sensorgehäuse für Kraftfahrzeuge.
Obwohl die Formkosten höher sind, sind sie für die Massenproduktion geeignet, was zu einer Zeitersparnis bei der anschließenden Bearbeitung führt.
